Satis Tipps

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(29.05.02)


Tipp-Bereich 10: Telekommunikation (WWW + E-Mail) (G 75-84)
Tipp-Gruppe 80: WWW: Erstellen von Internet-Seiten

Tipp 80-2 : HTML-Editoren (1): Allg.Informationen

Kurz-Info

Mit "HTML-Editoren" erstellt man Texte in der HTML-Notation, die im Internet sehr verbreitet ist, d.h. es handelt sich um Software, die beim Erstellen von Webseiten hilfreich ist.
In diesem Tipp geht es neben allgemeinen Informationen vor allem auch um Vergleiche hinsichtlich der Sehbehindertenfreundlichkeit von HTML-Editoren.

Allgemeines über HTML-Editoren

Die HTML-Notation ist ein reiner ASCII-Text; alle Formatierungsangaben wie Schriftgröße, Schriftart usw. werden in eckigen Klammern (Tags) notiert. Beim Schreiben mit einem HTML-Editor möchte man stets informiert sein, ob die verwendeten tags tatsächlich zu der gewünschten Darbietungsform des Textes führen.

Grundsätzlich kann man bei HTML-Editoren zwischen quelltextbasierten Editoren und WYSIWYG-Editoren unterscheiden (WYSIWYG = What You See Is What You Get).

Bei quelltextbasierten Editoren (vgl. Tipp 80-4) muss man direkt den HTML-Code (mit den Tags) eingeben. Solche Editoren verfügen in der Regel über eine Werkzeugleiste und diverse Menübefehle oder Dialoge, um die HTML-Tags besonders einfach in den Text einzufügen. Die HTML-Tags erscheinen gut abgesetzt im Text, in der Regel andersfarbig und optisch gut erkennbar dargestellt ("Syntax-Highlighting"). Man kann jederzeit mittels einer "Vorschau" zu einem Fenster hin und her wechseln, in dem der vom HTML-Code erzeugte Text angezeigt wird, so dass man Fehler schnell überprüfen kann. Für das Erlernen der HTML-Codierung verweisen wir auf den Tipp 80-6 (SELFHTML).

WYSIWYG-Editoren (vgl. Tipp 80-3) gehen umgekehrt vor: Man schreibt in einer Art Vorschaufenster den "richtigen" Text, und der zugehörige HTML-Quelltext wird automatisch erzeugt. Bei diesen Editoren braucht man eigentlich keine HTML-Vorkenntnisse, jedoch wird die Codierung manchmal nicht so effektiv. Auch WYSIWYG-Editoren bieten Werkzeugleisten, Menübefehle und Dialoge an, um das Setzen der HTML-Tags zu unterstützen.

Man kann zwar Word-Dokumente unter MS Word direkt nach HTML konvertieren. Dies hat aber den großen Nachteil, dass dieses einen extrem langen und sehr un-übersichtlichen HTML-Code generiert (der Speicherplatz kann sich mühelos verzehnfachen). Jedoch gibt es unter WORD 2000 (und leider nur für diese Version von WORD) ein kleines Tool im Internet, mit dem man nachträglich die überflüssigen HTML-Bestandteile aus der Word-Konvertierung entfernen kann. Das Programm "HTML Filter 2000 v2.1" (265 KB)kann downgeladen werden unter
http://office.microsoft.com/germany/downloads/2000/Msohtmf2.aspx

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