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(24.01.03)


Tipp-Bereich 11: Sonstiges (G 85-99)
Tipp-Gruppe 96: Audio-Formate, CD-Player, Sound (3)

Tipp 96-2 : Audio-Dateien als Mail versenden

Kurz-Info

In diesem Tipp wird beschrieben, wie man eine Audio-Datei oder eine eigene Mikrofonaufnahme zusammen mit einer E-Mail versenden kann.
Eigentlich ist es kein zusätzlicher Tipp, sondern eher ein kleiner "Gag", zumal solche akustische Botschaften relativ viel Speicherplatz und damit auch Übertragungszeit beanspruchen.

Vorgehen

Eine Audio-Datei kann man natürlich nicht in einer E-Mail selbst, sondern nur im Anhang (Attachment) unterbringen. Man schreibt z.B. in die Mail: "Beiliegend bringe ich dir ein Ständchen zum Geburtstag!".
Aus Platzgründen ist es erforderlich, dass die Audio-Datei im MP3-Format versendet wird. Zur Konvertierung ins MP3-Format siehe Tipp 94-4. Außerdem muss der Empfänger natürlich dekodieren können, d.h. er muss z.B. auf seinem PC den MP3-Spieler WINAMP (s. Tipp 94-3) installiert haben. Dann geht nach dem Anklicken des Mail-Anhangs sofort die Tonwiedergabe los, das kann eine nette Überraschung sein.

Wenn man die Tonaufnahme selber über Mikrofon herstellt, sollte man Tipp 94-7 nutzen, wenn man die Mikrofonaufnahme zunächst auf einem Kassettenrekorder aufnimmt, kann man diese mit Tipp 94-6 in den PC überspielen. Die Umwandlung in das MP3-Format erfolgt dann wiederum mit Tipp 94-4.

Um den Anhang mit der Mail zu versenden, muss man die MP3-Datei so anklicken, wie man es sonst bei der Versendung von Anhängen gewohnt ist.

Nachbemerkung:
Um beim Empfänger keinen Ärger auszulösen, sollte man sich vor dem Absenden über die Größe der MP3-Datei informieren. Dazu kann man den Dateinamen im Windows Explorer mit der rechten Maustaste anklicken und dann im Kontextmenü den untersten Menüpunkt "Eigenschaften" wählen. Im dem erscheinenden Fenster steht nun die Größe der Datei.

Eine Möglichkeit des Sparens ist, dass man im AUDIOGRABBER eine niedrigere Bitrate zur Konvertierung von WAV nach MP3 einstellt (bei Sprache könnten z.B. 20 kBit/s ausreichen), wobei sich natürlich die Tonqualität verschlechtert.
Immerhin ist dann die Übertragungszeit im Netz bei 10kByte = 80kBit vier Mal kürzer als die Aufsprache selbst; dies nur als Zahlenbeispiel.

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